Chronik

Die Geschichte

Im Jahre 2000 wurde für drogen- und ex drogengebrauchende Eltern die Anlauf- und Beratungsstelle Paradiesgässli des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern eröffnet. Sowohl sozialarbeiterische als auch sozialpädagogische Dienstleistungen wurden damals und werden heute noch angeboten. Damals kannte man ca. 30 Familien mit ca. 40 Kindern. Heute verkehren im Paradiesgässli ca. 60 Familien mit über 100 Kindern. Die Zielgruppe des Paradiesgässli sind die Eltern mit ihren Kindern.

Aus der Arbeit mit dieser Zielgruppe wurde immer deutlicher, dass für Anliegen der Jugendlichen ein spezifisches Angebot gemacht werden muss. Vor allem beim Übergang von der Schule ins Berufsleben benötigen Jugendliche eine intensive Begleitung. 

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Listo Mann

So entstand das Jugendprojekt Listo

Die Eltern, die das Paradiesgässli besuchen, sind aufgrund ihrer eigenen schwierigen Situation oft nicht in der Lage, ihre Kinder zu unterstützen und zu fördern.

Dies hat in der Schule und bei der Lehrstellensuche weit reichende Folgen. Die Jugendlichen sind auf sich gestellt und ohne Zukunftsperspektive.

Sie isolieren sich und orientieren sich am Alltag ihrer Eltern. Sie behalten ihre Sorgen für sich und weichen dem Kontakt zu etablierten Beratungsstellen aus. So vermeiden sie, von den Problemen und der Sucht ihrer Eltern erzählen zu müssen.

Um dem Abhilfe zu schaffen, wurde im März 2007 das Projekt «Jugendberatung Listo» ins Leben gerufen.